kukki Family

Vom Bauernhof nach Berlin: die kukki Geschichte

Wie kommt man auf die Idee, einen Cocktail mit Eis in der Flasche zu erfinden? Wenn man nicht gerne Bier trinkt, zum Beispiel. So wie einer der beiden kukki Gründer, Josef „Sepp“ Klemm. Er hatte schon früh die Idee, an Getränken mit Eis in Flaschen zu tüfteln, zu testen und in kleinen Mengen zu produzieren. „Unserer erster Cocktail-Verkauf war auf dem Fliegerfest des Segelflugvereins Benediktbeuern. Wir hatten den letzten Meter in der Ecke der langen Bar für uns und haben dort die Cocktails verkauft. Die Resonanz war überwältigend“, erzählt Sepp.

In der kleinen Werkstatt auf dem Bauernhof seiner Eltern in Bayern wurde das Eis in Plastiktüten gefroren und mit einem Hammer zerkleinert. Dabei sollte es natürlich nicht bleiben. Durch sein Maschinenbaustudium konnte Sepp spezielles Equipment wie Eisformen selber bauen und erste Langzeittests durchführen - die zylindrischen Eiswürfel waren geboren. Darauf hat er übrigens ein Patent angemeldet, denn Eis ist nicht gleich Eis. Das kukki Eis muss besonders fest gepresst und qualitativ hochwertig sein, damit beim Auftauen das Getränk flüssig wird und das Eis eben Eis bleibt.

2013 lernte Sepp den zweiten kukki Gründer, Saif Hamed, im Zweitstudium Elektronik in Berlin kennen. Gemeinsam haben sie für andere Firmen Maschinen und Geräte entwickelt. „Das war uns auf Dauer zu langweilig“, erzählt Saif. Und so gründeten sie 2014 ihre eigene Firma, um die Cocktails weiterzuentwickeln.

Viele Hürden mussten genommen werden: die Finanzierung, die Rezepturen und die beste Handhabung des Eises und der Früchte. Dann war es endlich so weit: Nach gewissenhafter Feinabschmeckung erblickte im August 2016 der erste taufrische kukki das Licht der Welt. Berlin und die Welt waren entzückt. Und zwar so entzückt, dass auch im Dezember 2016 der erste Edeka-Markt kukki ins Sortiment aufnahm.

Mit dem Erfolg wächst natürlich auch das Team. Mittlerweile arbeiten fünfzehn Menschen in der Entwicklung, Produktion, Logistik, Marketing und im Backoffice. „Wir sind sehr auf gute Mitarbeiter angewiesen, die die Anforderungen annehmen und meistern. Und das machen sie auch“, erzählt Saif stolz.
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